SEO „Grundlagen und Tipps für WordPress“

von am 2. September 2013 in SEO

SEO „Grundlagen und Tipps für WordPress“

Suchmaschinenoptimierung ist in der heutigen Zeit auch für WordPress Blogs wichtiger denn je -So gelangen die meisten Besucher über Google auf den eigenen Blog, davon klicken etwa 60% der User ein Ergebnis innerhalb der Top 3 an. Ein erstklassiges Ranking spielt also eine ganz wesentliche Rolle, um zu einem hohen Traffic des eigenen WordPress Blogs beizutragen. Jedoch gilt es einige Dinge zu beachten. Dreht man in Sachen SEO an der falschen Stellschraube, kann der Blog auch komplett aus dem Google Index verschwinden. Damit genau das nicht passiert, zeigen wir Ihnen, worauf Sie bei der Suchmaschinenoptimierung für WordPress achten müssen.

Content mit Mehrwert schaffen – Die effektivste Suchmaschinenoptimierung

Seit den letzten beiden großen Updates des Google Algorithmus, Panda und Penguin, ist Google so gut wie nie zuvor darin geworden, Webseiten mit schlechtem oder gar geklauten Inhalten zu erkennen. Solchen Artikeln wird dann entweder wenig bis keine Beachtung durch Google geschenkt, oder aber wird der WordPress Blog im schlimmsten Fall ganz abgewertet und verschwindet aus den Suchergebnissen (Abk.: SERPs). Die Tage, an denen man mit „Keyword-Stuffing“ noch ein erstklassiges Ranking erreichen konnte, sind längst gezählt. Heutzutage ist gut recherchierter, einmaliger Inhalt Trumpf. Inhalt, der Lesern einen echten Mehrwert bietet. „Mehrwert“ bedeutet, dass der Leser für ihn neue Informationen erhält, die -verpackt in einem spannenden Artikel- einen „Aha-Effekt“ auslösen. Guter Content ist daher mit die effektivste Suchmaschinenoptimierung. Es lohnt sich also, hier am meisten Zeit zu investieren! Die richtigen Keywords herausfinden und angemessen einsetzen

Damit ein Blogpost in WordPress möglichst gut in der Google-Platzierung abschneidet, sollte dieser auf die richtigen Keywords optimiert werden. Idealerweise wird ein Artikel für ein bestimmtes Keyword, eine Keyword-Phrase oder mehrere Keywords der gleichen Wortgattung optimiert. Diese sollten sowohl im Titel der Webseite (also im Tag), als auch in der h1 Überschrift des Artikels enthalten sein. Eine Keyword-Dichte von 2 – 4 % wird zur Suchmaschinenoptimierung heutzutage als empfehlenswert angesehen. Wenn sich Ihr WordPress Artikel also bspw. um „Ferienwohnungen auf Mallorca“ dreht, dann sollte entweder genau diese Phrase im Artikel vorkommen, oder aber Konstellationen, wie z. B. „Ferienwohnungen Mallorca“ oder „Mallorca-Ferienwohnungen“. Hier ist es sinnvoll, das kostenlose Tool „Keyword Planer“ von Google AdWords zu verwenden, um auf die ideale Kombination zu kommen. Es zeigt ihnen das monatliche Suchvolumen zu Keywords und Keyword-Kombinationen an und schlägt Ihnen sogar passende Keywords zu einer Phrase vor. Um den Service zu nutzen, wird jedoch ein Google AdWords Account benötigt (kostenlos).

Relevanz des Artikels für den Leser

Google versucht, die Relevanz des WordPress Artikels für ein bestimmtes Thema zu errechnen. Google kann heute zwar noch nicht die semantische Bedeutung eines Artikels „verstehen“ – Jedoch ist die Suchmaschine mittlerweile sehr gut darin geworden, es zu „erahnen“. Nämlich in dem es anhand seiner riesigen Datenbanken statistisch auswertet, welche Begriffe und Phrasen zu einem bestimmten Thema üblicherweise auf anderen Webseiten genannt werden, ob diese Begriffe auch in Ihrem WordPress Artikel vorkommen und mit welcher Häufigkeit dies der Fall ist. Dieses Vorgehen wird als WDF*IDF Analyse bezeichnet und ist in Sachen onPage Suchmaschinenoptimierung die derzeit neueste Erkenntnis. Sie sollten darauf achten, ein Thema möglichst ausführlich, detailliert und mit abwechselnder Wortwahl zu beschreiben. Dabei ist es ratsam, auch über den „Tellerrand hinaus“ zu schauen und auf Randthemen einzugehen. Sie zeigen Google damit eine thematisch hohe Relevanz ihres Artikels auf.

Eines der WordPress SEO Plugins verwenden

Speziell für WordPress gibt es eine Vielzahl von Plugins, die dem Blogger dabei helfen, gerade bei der onPage Suchmaschinenoptimierung von vornherein vieles richtig zu machen. Konkret ist hier u. A. das Plugin „WordPress SEO“ von Yoast zu empfehlen – es enthält neben einer automatischen Sitemap Generierung auch Funktionen, wie dem automatischen Einfügen von Social Media Buttons oder der kompletten Überprüfung des Blogs hinsichtlich onPage Optimierung. Was SEO für WordPress angeht, so sollte eines dieser Plugins in jedem Fall installiert werden.

Keine hektischen Entscheidungen treffen

Häufig machen SEO-Anfänger den Fehler, dass sie zu hektisch auf schwankende Google Rankings reagieren. Kaum fällt die Platzierung um ein oder zwei Plätze, führt der WordPress Blogbetreiber dies auf kürzlich gemachte Änderungen hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung zurück und beginnt sofort, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Tun Sie das nicht! Warten Sie ab – Gerade junge Blogs und Artikel neigen anfangs dazu, stark in den Suchergebnissen zu schwanken. Dies ist ganz normal und sollte zunächst wenig Beachtung geschenkt werden. Google bewertet Webseiten in sehr großen Zeiträumen. Erst wenn sich das Ranking auch nach etwa 2 Wochen nicht wieder normalisiert hat, sollte die Strategie der Optimierung überdacht werden.

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1 KommentarKommentieren

  • Carsten Todt - 16. Oktober 2013 Antworten

    Eine Software sollte die Seo nicht allein durchführen. Dafür gibts bei WordPress Möglichkeiten. Diese sind jedoch nicht ideal. Der Mensch sollte noch immer kontrollieren und nachbessern. Eine Software arbeitet nur nach festgelegten Regeln, die ebenfalls mal ein Mensch aufstellte – und das ohne den individuellen Einzelfall zu prüfen.

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